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  • Dr. Walter Wührer

Zuverlässigkeit Covid-19 PCR

Bei einem theoretisch 99% genauen Covid-19 PCR Test und einer Durchseuchung von 1% ist jeder 2 positiv getestete Mensch FALSCH POSITIV! PPV 50% (positive predictive value)

Hier ein kleiner Ausflug in die Hintergründe der Statistik und Epidemiologie


Beim PCR-Test sind also viele falsche Ergebnisse zu erwarten, wenn so wie das derzeit gehandhabt, die Grundregeln für sinnvolles Testen nicht beachtet werden. Die Tests werden zudem von den Umständen völlig entkoppelt interpretiert. Es werden Befunde ohne den zugehörigen Menschen interpretiert. Big Data sorgt wie immer für die gewünschten Korrelationen mit scheinbarer Kausalität und das wird dann auch noch als Individualmedizin verkauft.


Probleme im Zusammenhang mit PCR Testungen:


Die Tests erkennen nicht das Virus selbst, sondern nur Fragmente und können daher nichts über die Infektiösität einer positiv getesteten Person aussagen.


In den Proben sind nur geringe Mengen von Viren oder deren Fragmente enthalten. Sie müssen vervielfältigt werden, um sie sichtbar zu machen. Je mehr Viren noch im Körper sind, desto weniger Zyklen der Vervielfältigung werden zur Erkennung benötigt. Diese Zahl - der Ct-Wert -liefert also offensichtlich eine wichtige diagnostische Information. Sie wird aber in der Regel durch die Labore nicht übermittelt.


Mit jedem PCR Zyklus wird die Anzahl der RNA-Fragmente verdoppelt, nach zwei Zyklen wurden aus einem RNA-Fragment vier Fragmente. Der Unterschied zwischen 37 und 27 Zyklen beträgt bereits einen Faktor 1000 in der ursprünglichen Virenlast. Die Zahl der benötigten Zyklen ist umgekehrt proportional zur Virenlast.


Fragmente des Virus verbleiben nach der Zerstörung der Viren durch das Immunsystem noch viele Tage im Körper. Im Schnitt rechnet man mit etwa 21 Tagen, sie wurden aber auch noch nach 83 Tagen nachgewiesen. Somit werden völlig Gesunde, nicht ansteckende Menschen positiv getestet.


Schränkt man den Ct-Wert auf 25 ein, würden sich die "Fallzahlen" nochmals deutlich reduzieren. Epidemiologisch sinnvoll wäre lediglich die Erfassung infektiöser Menschen. Gemacht wird das aber nicht.


Wurde eine Person ohne Symptome getestet, so ist eben keine Aussage über Infektiösität möglich. Eine Anordnung von Quarantäne bleibt grundlos und ist nicht gerichtsfest. Die Bezeichnung als „Neuinfektion“, wie in den Medien häufig zu hören, ist schlicht falsch.


Eine Klage gegen einen auf falscher Basis beruhenden Bescheid, der erheblichen wirtschaftlichen oder anderen Schaden verursacht hat, wird deshalb mit großer Wahrscheinlichkeit zum Erfolg führen. Auch Sammelklagen gegen den Test sind durchaus denkbar und auch nicht unwahrscheinlich.


Meine eigene Assistentin wurde 28 Tage durchgehend vom Gesundheitsamt Salzburg in Quarantäne gehalten - trotz neg. PCR und völliger Symptomlosigkeit. Vom Verlauf her höchste Unwahrscheinlichkeit einer Covid 19 Erkrankung. Trotzdem, dass Sie als medizinische Schlüsselkraft nicht ersetzbar war und mehrerer Interventionen meinerseits, wurde von den verantwortlichen Beamten ein Passus des Epidemiegesetzes von 1950 exekutiert. Keine Hilfe von der Ärztekammer Salzburg. Ich musste den ganzen April während des 1. Lockdowns Telefon, Mail, Sprechstunde usw. alleine bewerkstelligen. Kein Ersatz des Gehaltes vom Magistrat Salzburg bis jetzt. Ich kenne viele Fälle von Schäden durch Nichterreichbarkeit adäquater ärztlicher Hilfe. Das letzte Vertrauen in das kranke System ist mittlerweile verflogen. Meiner Meinung haben wir mehr Probleme mit den Menschen, als mit den Viren.


Zusätzlich zum Denken geben Meldungen von systematischen Massenfehlern einzelner Labore. Artikel SN vom 29.10.20






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